
Berichten zufolge bereitet die japanische Finanzdienstleistungsbehörde neue Regeln vor, die Unternehmen, die Verwaltungssysteme für Krypto-Börsen bereitstellen, dazu zwingen würden, sich vor Beginn ihrer Arbeit anzumelden oder sich zu registrieren.
Der Vorschlag wurde am 7. November bei einer Arbeitsgruppensitzung zur Diskussion gestellt. Die Regulierungsbehörden sagen, dass dieser Schritt darauf abzielt, die Kontrollen für externe Firmen zu verschärfen, die Handelssysteme oder Verwahrungsdienste für Börsen verwalten.
Die Arbeitsgruppe will die Regeln verschärfen
Nach geltendem Recht müssen Börsen strenge Regeln für die Aufbewahrung von Benutzergeldern befolgen, einschließlich der Aufbewahrung von Geldern in Cold Wallets. Aber externe Anbieter, die Handelssoftware oder Verwahrungstools betreiben, verfügen nicht über denselben rechtlichen Fußabdruck.
Die Regulierungsbehörden sagen, dass die Lücke Raum für Fehler und Sicherheitslücken bietet. Der Plan sieht vor, dass Börsen nur mit registrierten Anbietern zusammenarbeiten dürfen, wodurch eine klarere Verantwortungslinie geschaffen wird.
Durch die Registrierung könnte die Verantwortlichkeit erhöht werden
Die meisten Mitglieder der Arbeitsgruppe, die den Entwurf überprüfte, unterstützten a Registrierungssystembasierend auf Berichten. Sie teilten dem Rat mit, dass eine formelle Liste zugelassener Anbieter die Transparenz erhöhen und die Anwendung einheitlicher Standards in allen Bereichen erleichtern würde.
Im Falle einer Verabschiedung würde das System wahrscheinlich Kontrollen der Sicherheitspraktiken, Regeln für die Meldung von Vorfällen und klarere Regeln dafür umfassen, wer verantwortlich ist, wenn etwas schief geht.
Pläne für rechtliche Änderungen und ein Zeitplan
Die FSA plant, auf der ordentlichen Landtagssitzung 2026 einen vollständigen Bericht über die Diskussionen zu erstellen und auf Änderungen des Financial Instruments and Exchange Act zu drängen.
Dieser Zeitplan gibt den Gesetzgebern Zeit, die Details zu prüfen, und gibt den Branchengruppen Zeit, sich zu äußern. Einige auf dem Markt warnen, dass die neuen Regeln für kleinere Anbieter zusätzlichen Compliance-Aufwand bedeuten könnten. Andere sagen, dass dies ein fairer Handel für einen stärkeren Schutz der Kunden sein könnte.
Image: Penn Today
Stablecoins und Pilotprojekte
Bezogen auf Berichtedie FSA konzentriert sich nicht nur auf das Sorgerecht. Die Agentur hat auch Interesse an der Förderung der regulierten Stablecoin-Arbeit in Japan signalisiert. Im Oktober 2025 genehmigte die FSA JPYC, den ersten an den Yen gekoppelten Stablecoin des Landes, der kurz darauf eingeführt wurde.
Die Regulierungsbehörde hat auch ein Pilotprojekt für Stablecoins unterstützt, an dem die Großbanken MUFG, SMBC und Mizuho Bank beteiligt waren.
Der DMM-Krypto-Vorfall, der die Ansichten veränderte
Der Drang nach Veränderung gewann nach einem großen Hack im Jahr 2024 an Fahrt. Berichten zufolge haben Hacker mehr als 48 Milliarden Yen – etwa 311 Millionen US-Dollar – in Bitcoin von DMM Bitcoin gestohlen.
Später führten die Ermittler den Verstoß auf Ginco zurück, ein in Tokio ansässiges Unternehmen, das Teile des Handelssystems von DMM verwaltete. Dieser Fall machte vielen Beamten deutlich, dass die Auslagerung kritischer Vorgänge das Risiko über die Börse selbst hinaus verteilen kann.
Ausgewähltes Bild von Unsplash, Diagramm von TradingView
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